Planungsbüro für Energieeffizienz

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02.04.2025

Wärmepumpen im Altbau: Jetzt ist die Zeit Chancen erkennen, nicht vertagen

Wärmepumpe Altbau
Wärmepumpe Altbau
Wärmepumpe Altbau

🔍 Unser Ziel: Ihnen zeigen, warum gerade jetzt der richtige Moment ist, das Thema Wärmepumpe im Bestand anzugehen – mit realistischem Blick auf Technik, Förderung und Umsetzung.

1. Warum dieses Thema jetzt brennt

Wärmepumpen haben sich vom Nischenprodukt zur tragenden Säule der Wärmewende entwickelt. Doch im Altbau? Lange hieß es: zu kompliziert, zu ineffizient, zu teuer.

Die Realität hat sich geändert – und mit ihr die Möglichkeiten.

Gerade Wohnungsbaugesellschaften stehen an einem Wendepunkt:

⏳ Sanierungszyklen, energetische Anforderungen, steigende CO₂-Kosten und attraktive Förderprogramme schaffen ein seltenes Zeitfenster. Wer jetzt plant, kann sich strategische Vorteile sichern – und die Weichen für wertbeständige Bestände stellen.

🔧 2. TGA-Planung für Wärmepumpen im Bestand: Das ist entscheidend

✅ Technische Voraussetzungen im Detail

Damit Wärmepumpen in Bestandsgebäuden wirtschaftlich und effizient arbeiten, sind einige technische Parameter entscheidend. Eine pauschale Umsetzung nach Schema F funktioniert nicht – Gebäude und System müssen zusammen gedacht werden.

🔥 1. Vorlauftemperaturen im Bestand

Wärmepumpen arbeiten effizient bei niedrigen Vorlauftemperaturen (ideal: ≤ 50 °C). In unsanierten Altbauten liegen die erforderlichen Heizwassertemperaturen jedoch oft deutlich höher – insbesondere bei alten Heizkörpern oder ungedämmten Gebäuden.

🛠️ Lösungsansätze:

  • Austausch einzelner Heizkörper durch Niedertemperatur-Modelle mit größere Übertragungsfläche

  • Optimierung der Gebäudehülle (z. B. Fenster, oberste Geschossdecke)

  • Regelungstechnische Anpassung der Heizkurve

💧 2. Wärmeverteilung und Hydraulik

Ein häufig übersehener Knackpunkt ist die Hydraulik des Heizsystems.

Veraltete Stränge, fehlende Abgleiche oder unzureichende Regelung führen zu schlechter Verteilung und unnötig hoher Vorlauftemperatur.

🧠 Wichtig:

  • Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B

  • Einzelraumregelung (z. B. elektronische Thermostatventile)

  • Nutzerverhalten berücksichtigen und Nutzer mitnehmen

3. Stromanschluss & Leistungsbedarf

Die elektrische Anschlussleistung der Wärmepumpe muss zur Netzkapazität vor Ort passen. In Quartieren kann es durch gleichzeitige Nachrüstungen (z. B. E-Mobilität, PV, WP) zu Lastspitzen kommen.

🔋 Planungstools und Vorgehen:

  • Abschätzung der Jahresarbeitszahl (JAZ)

  • Lastganganalysen (v. a. bei MFH)

  • Rücksprache mit Netzbetreiber (E.DIS, Stadtwerke Rostock)

🔊 4. Schallschutz und Aufstellort

Gerade bei Außeneinheiten in dicht bebauten Wohngebieten ist der Schallschutz relevant.

DIN 4109 ist verbindlich – zusätzlich sind kommunale Auflagen zu prüfen.

🎧 Maßnahmen:

  • Schalldämpfende Aufstellung (Winkel, Abstand, Einhausung)

  • Einsatz besonders leiser Geräte (Nachtbetrieb beachten)

❄️ 5. Kältemittelwahl & Umweltaspekte

Moderne Wärmepumpen nutzen zunehmend natürliche Kältemittel wie R290 (Propan) – effizient, zukunftssicher und mit niedrigem GWP (Global Warming Potential).

💡 Hinweis: Anlagen mit fluorierten Kältemitteln (HFKW) könnten mittelfristig regulatorisch eingeschränkt werden (F-Gase-Verordnung).

✨ Unser Fazit zum Technikteil:

Die Technik ist da – sie muss nur richtig kombiniert und in ein Gesamtkonzept eingebettet werden. Eine individuelle TGA-Planung ist der Schlüssel, um aus der Wärmepumpe ein funktionierendes und wirtschaftliches System zu machen.

✍️ 3. Unser Blick darauf

Wir begleiten Wohnungsbaugesellschaften bei der Entwicklung maßgeschneiderter Versorgungskonzepte, die Technik, Förderung und Wirtschaftlichkeit sinnvoll zusammenbringen.

„Unsere Erfahrung zeigt: Wer heute klug plant, kann in wenigen Jahren deutliche Betriebskostenvorteile realisieren – auch im unsanierten Bestand.“

📄 4. Fazit für Entscheider: Ihre 3 nächsten Schritte

Technische Machbarkeit prüfen lassen – am besten gebäudescharf

Förderlandschaft analysieren – es winken meist 30 % Zuschuss!

Strategische Planung starten – mit Fokus auf Umsetzbarkeit in Etappen

👉 Der größte Fehler ist, das Thema weiter aufzuschieben. Die Infrastruktur ist im Wandel – und wer zu spät kommt, zahlt drauf.

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Wenn Sie eine erste Einschätzung oder Hilfe benötigen, melden Sie sich gerne bei uns. Wir freuen uns immer auf neue spannende Projekte.

Georg Helm

Gründer und Inhaber
info@bluevelum.de
+49 381 2605 6810

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